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Ägyptisch-Orientalische Sammlung

Bereits um 1560 erwarb ein Gesandter Kaiser Ferdinands I. (1503 – 1564) in Konstantinopel das erste altägyptische Objekt für die Sammlungen des Hauses Habsburg. Wirkliches Interesse an ägyptischen Altertümern setzte allerdings erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Durch diverse Schenkungen und Ankäufe, insbesondere durch den Erwerb der Sammlung des Arztes Ernst August Burghart im Jahre 1821, wurde der Bestand an ägyptischen Denkmälern wesentlich erweitert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die fast 2000 Objekte umfassende Sammlung Miramar aus dem Besitz des Kaisers Maximilian von Mexiko (1832 – 1867) in das Inventar der kaiserlichen Sammlungen übernommen.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgten die meisten Sammlungszuwächse durch archäologische Grabungen in Ägypten und Nubien, die von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziert wurden. Den Grabungen auf dem Felsplateau von Giza zwischen 1912 und 1929 verdankt die Ägyptische Sammlung heute einen der bedeutendsten Bestände an Denkmälern des Alten Reiches. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts brachten vor allem die Grabungen des österreichischen UNESCO-Komitees zur Rettung der nubischen Denkmäler sowie des Österreichischen Archäologischen Instituts in Kairo bedeutende Zuwächse an archäologischem Material.
Den Schwerpunkt der Orientalischen Sammlung bilden die Denkmäler der antiken Kultur Südarabiens. Sie sind vor allem dem Forscher Eduard Glaser zu verdanken, der am Ende des 19. Jahrhunderts insgesamt viermal in den Jemen reiste.


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