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Sammlungen Schloss Ambras

Schloss Ambras zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt Innsbruck. Es ist untrennbar mit der Persönlichkeit des Habsburgers Erzherzog Ferdinand II. (1529 – 1595) verbunden, der als echter Renaissancefürst die Künste und Wissenschaften in besonderem Maße förderte. Der Erzherzog begründete die Ambraser Sammlungen, zu deren Unterbringung er im Bereich des Unterschlosses eine nach modernsten Kriterien konzipierte Museumsanlage errichten ließ. Im Gegensatz zu anderen gleichzeitig entstandenen Sammlungen liegt die Besonderheit von Ambras darin, dass hier Objekte bis heute an ihrem ursprünglichen Bestimmungsort erhalten geblieben sind und das Museum selbst zum Exponat geworden ist.
Die Rüstkammern enthalten seltene Turnierharnische des 15. Jahrhunderts, Harnische berühmter Feldherren („Heldenrüstkammer“) sowie Harnische des Erzherzogs und des Innsbrucker Hofes („Leibrüstkammer“). Die Kunst- und Wunderkammer vereint nach Art der enzyklopädischen Sammlungen des 16. Jahrhunderts alle Arten von Hervorbringungen dieser Welt. Natur und Kunst sind die beiden Pole des geordneten Universums: Daher gibt es in der Ambraser Kunst- und Wunderkammer unbearbeitete Naturalien, „naturalia“, von Menschenhand geschaffene Kunstwerke, „artificialia“, und viele Zwischenstufen bzw. Kombinationen von beiden.
Im Hochschloss befanden sich zu Erzherzog Ferdinands Zeiten die Wohnräume. Heute ist dort die Habsburger Porträtgalerie mit Bildnissen von Herzog Albrecht III. (1349 – 1395) bis Kaiser Franz II. (I.) (1768 – 1835) zu sehen. Ausgestellt sind mehr als 200 Bildnisse, unter ihnen wertvollste Arbeiten von Lukas Cranach, Anton Mor, Tizian, van Dyck und Diego Velázquez. Im Erdgeschoss des Hochschlosses ist die Sammlung spätmittelalterlicher Bildwerke untergebracht, deren Prunkstück der Georgsaltar Kaiser Maximilians I. (1459 – 1519) ist.


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