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Kunstkammer

Die Kunstkammer (früher: Sammlung für Plastik und Kunstgewerbe) verdankt ihre Bedeutung den Kunst- und Wunderkammern der Habsburger, aus denen eine Fülle der verschiedenartigsten Gegenstände erhalten ist: Groß- und Kleinplastiken, Objekte des Kunsthandwerks, komplizierte und teilweise sehr merkwürdige wissenschaftliche Instrumente etc. Diese Vielfalt von Produkten der Natur („naturalia“) und virtuosen Meisterwerken der Kunst („artefacta“) gibt Zeugnis von den weit gespannten Interessen einzelner Sammlerpersönlichkeiten, vor allem des Kaisers Rudolf II. (1552 –1612), dessen unermessliche Schätze vor den Wirren des Dreißigjährigen Krieges zum Teil von Prag nach Wien gerettet werden konnten.
1921 gliederte man der Kunstkammer die Tapisseriensammlung an. Sie umfasst nahezu 800 Wandteppiche, die ursprünglich der Ausgestaltung der kaiserlichen Schlösser dienten; aus konservatorischen Gründen sind nur einige von ihnen ausgestellt.


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